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Öffentliche Verkehrsmittel
Forschung und Wissenschaft Im Gespräch

Öffentliche Verkehrsmittel: Warum hier die Händedesinfektion so wichtig ist!

Millionen von Menschen nutzen täglich die U-Bahn. Sie pendeln zur Arbeit oder nutzen sie für private Zwecke. Eines lässt sich dabei so gut wie nie vermeiden: Der Kontakt mit Oberflächen oder Gegenständen. Sei es beim Festhalten am Griff während der Fahrt oder beim Ziehen der Fahrkarte am Ticketautomaten.  Dabei nehmen wir mit jeder Berührung krankmachende Bakterien und Viren auf oder geben sie an die Oberfläche ab.

Dies gilt auch für andere öffentliche Bereiche, wie zum Beispiel Flughäfen, Busse oder Einkaufszentren.

Das wir mit Mikroorganismen in Berührung kommen, geschieht täglich vielfach und stellt an sich noch kein Gesundheitsrisiko dar. Wir sind ständig von vielen Bakterien umgeben, die gewöhnliche Bewohner der menschlichen Hautflora darstellen und für den Menschen nicht gefährlich sondern für eine gesunde Hautfunktion sogar wichtig sind.

Nicht mit der Hand ins Gesicht

Jedoch erhöht sich das Gesundheitsrisiko enorm in den kalten Wintermonaten, da Grippe- und Erkältungsviren auf dieselbe Art und Weise übertragen werden und dabei auf günstige Bedingungen.

Stefanie Kampmeier, Fachärztin für Hygiene und Umweltmedizin vom Uniklinikum Münster rät daher dazu, nach Kontakt zu solchen Stellen vermehrt die Hände zu waschen und zu desinfizieren. Besonders wichtig sei hierbei, darauf zu achten, nicht mit den Händen durchs Gesicht zu wischen.

Viele Bakterien mit Antibiotikaresistenz nachweisbar

Eine Analyse der Hongkonger Metro zeigt, dass sich die Keimgruppen im Laufe des Tages miteinander vermischen. Auffällig war die Analyse von Bakterien, die Resistenzgene gegen Antibiotika (ARG) hatten. „Morgens fanden wir ARGs in nur wenigen Linien, abends konnten wir sie in allen nachweisen“, sagt Panagiotou. „Die Zeit der Probennahme (vormittags im Gegensatz zu nachmittags) war der wichtigste Faktor für die Zusammensetzung und Vielfalt der Gemeinschaft“, schreiben die Forscher.

Gemeinsam für eine gesündere Welt

Eine gute Verfügbarkeit von Produkten zur Händehygiene  in unmittelbarer–Nähe von „Erreger-Hotspots“  ist eine wichtige Voraussetzung zur Krankheitsvermeidung. Ebenso ist die regelmäßige Aufklärung und Sensibilisierung über mögliche Risiken oder typische Bakterienherde für eine nachhaltige Infektionsprävention von Bedeutung.

Dieses Handeln spiegelt sich unmittelbar in unserer Unternehmensmission wider:

„BREAKING THE CHAIN OF INFECTION“

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