Der 5.5.2026 steht ganz im Zeichen der Händehygiene. Das diesjährige Motto des internationalen Aktionstages zielt dabei auf ein konkretes Handeln ab, um Infektionen durch eine adäquate Händehygiene zu vermeiden.
Bereits zum 18. Mal findet am 5. Mai der Welthändehygienetag statt. Das Datum symbolisiert dabei die jeweils fünf Finger an unseren Händen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellt den internationalen Aktionstag 2026 dabei unter ein besonderes Motto: „Action saves lives“. Damit betont die WHO, dass die konkrete Umsetzung der Händehygiene genauso wichtig ist, wie das Herausstellen der Bedeutung dieser Maßnahme.

Das Modell „5 Momente der Händehygiene“ wurde im Jahr 2009 von der WHO gelauncht und anschließend auch auf nationaler Ebene vom Robert Koch-Institut (RKI) übernommen. Heute zählt das Modell als fester Bestandteil jeder Händehygiene-Schulung und ist aus der Literatur nicht mehr wegzudenken.
- Vor Patientenkontakt
- Vor aseptischen Tätigkeiten
- Nach Kontakt mit potentiell infektiösem Material
- Nach Patientenkontakt
- Nach Kontakt mit der direkten Patientenumgebung

Die fünf Indikationen für eine Händedesinfektion entsprechen definierten Situationen im Rahmen der Patientenbehandlung. Als stark vereinfachtes Modell lässt es sich einfach und verständlich in jede Hygiene-Schulung integrieren.
WHO verfolgt mit dem Welthändehygienetag 2026 klare Ziel
Welche konkreten Ziele die WHO mit dem Welthändehygienetag 2026 verfolgt, hat sie bereits klar kommuniziert:
- Förderung der richtigen Händehygiene: Anwendung der richtigen Technik und Umsetzung entsprechend dem WHO-Modell „5 Momente der Händehygiene“.
- Integration der Händehygiene in nationale Strategien:
Einbindung der Händehygiene in nationale Aktionspläne sowie in Standardarbeitsanweisungen auf Einrichtungsebene, im Einklang mit den Empfehlungen des globalen WHO-Aktionsplans mit schrittweiser Zielerreichung bis 2030. - Bewusstsein für Händehygiene als zentralen Indikator stärken:
Vermitteln, dass die Überwachung der Händehygiene-Compliance inklusive Feedback einer der globalen WHO-Indikatoren für den Infektionsschutz ist und mindestens in allen Referenzkrankenhäusern bis 2026 als zentraler nationaler Indikator etabliert werden soll. - Länder zum Handeln motivieren:
Staaten dazu ermutigen, Maßnahmen zur Verbesserung der Infektionsprävention (einschließlich der Händehygiene) gemäß den WHO-Vorgaben umzusetzen.

Welthändehygienetag 2026: OPHARDT unterstützt Krankenhäuser
Immer noch gilt eine konsequent durchgeführte Händedesinfektion die wichtigste Einzelmaßnahme, um Infektionen zu vermeiden [1]. In diesem Zusammenhang unterstützt die Händehygiene auch dabei, die Zunahme von antibiotikaresistenten Bakterien einzudämmen.
Wir von OPHARDT unterstützen an diesem Tag zahlreiche Krankenhäuser und Kliniken mit Informationsmaterialien. Unter anderem nehmen wir an einem Händehygiene-Aktionstag im Herz-Jesu-Krankenhaus in Münster-Hiltrup teil.
Weiterführende Informationen zum Welthändehygienetag 2026 gibt es auf der Webseite der WHO.












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