OPHARDT Schweiz Hygiene
Markus Theißen (li.) im Gespräch mit Albrecht Lang (re.)
Im Gespräch

25 Jahre OPHARDT Schweiz: Ein Standort mit Weitsicht

Der Standort in Niederbipp zählt in der OPHARDT Unternehmensgruppe als wichtiges Kompetenzzentrum für die Entwicklung innovativer Spendersysteme und setzt auch in der hochwertigen Edelstahlverarbeitung stets Maßstäbe.

Die Erfolgsgeschichte von OPHARDT Schweiz, genau genommen der OPHARDT Hygiene AG, beginnt im Jahr 1996. Damals zählte das Unternehmen sage und schreibe drei Mitarbeiter. Von Anfang an mit dabei: Albrecht Lang – Geschäftsführer des Standortes im Kanton Bern. Heute blickt er mit Stolz auf bislang 25 erfolgreiche Jahre zurück.

In der Entwicklungsabteilung.

OPHARDT Schweiz: Schwungvoller Start

Mit dem rasanten Wachstum unmittelbar nach der Gründung stieß das Werk in Courtelary schnell an seine Grenzen, sodass bereits im Jahr 2000 der Umzug nach Niederbipp erfolgte und der Fokus auf die Verarbeitung von Blech und Edelstahl intensiviert wurde. Der Herrenmattweg 1 ist seitdem die Heimat der OPHARDT Hygiene AG.

„Mit unseren digitalen Spender-Lösungen wollen wir den Bedarf der Krankenhäuser nach einer besseren Händehygiene-Compliance unterstützen.“

Albrecht Lang, Geschäftsführer OPHARDT Hygiene AG, über die Entwicklungen im Bereich Digitalisierung

Albrecht Lang unterstreicht die Notwendigkeit dieses Schrittes: „Die SanTRAL Serie ist um die Jahrtausendwende stark nachgefragt gewesen. Wir haben innerhalb kürzester Zeit die gesamten Baugruppen der Spender in der Fertigung übernommen.“ Im weiteren Verlauf wurde eine eigene Konstruktionsabteilung aufgebaut. Für Lang ein wichtiges Puzzlestück für den nachhaltigen Erfolg des Standortes Niederbipp, da „Konstruktion und Fertigung möglichst nah beieinander liegen sollten.“

Fun Fact: Nur wenige Meter von der Werkshalle entfernt, verläuft die Kantonsgrenze zwischen Bern und Solothurn.  

Digitale Lösungen für die Krankenhaushygiene ein wichtiger Meilenstein

Der 1. Dezember 2011 gilt als nächster Meilenstein in der Historie. Auf dieses Datum geht die Einführung des OPHARDT Hygiene Monitoring System®(OHMS) mit ingo-man® plus Weco Desinfektionsspender zurück. Das System unterstützt Gesundheitseinrichtungen wie Kliniken und Krankenhäusern dabei, die Hygienestandards aktiv zu verbessern. OPHARDT Schweiz hat seit dem OHMS-Markteintritt maßgeblich „seine Finger im Spiel“ und entwickelt für die digitale Hygiene-Lösung sowohl Firmware als auch Hardware-Komponenten. Erwähnenswert: An diesem Projekt arbeiten mit den Teams aus Kanada, Irland, Deutschland und eben der Schweiz vier OPHARDT-Standorte Hand in Hand. Albrecht Lang schätzt diesen standortübergreifenden Austausch: „Jedes Team bringt seine Expertise mit ein – die Zusammenarbeit macht unglaublich viel Freude.“

Ein weiteres „Swiss Made“ Produkt ist der PRAESIDIO®. Der berührungslose Händedesinfektionsmittelspender prägt immer häufiger das Bild von Eingangsbereichen in Krankenhäusern, Büros, Bahnhöfen und weiteren hochfrequentierten Bereichen. Nicht nur die Edelstahlverarbeitung für den PRAESIDIO® findet in der Schweiz statt, sondern auch die individuelle Bedruckung der Spender-Front auf einem hochwertigen und leistungsstarken Drucker.  

Der Schweizer Standort ist wie alle OPHARDT-Werke ISO 9001:2015 zertifiziert und erfüllt somit wichtige Anforderungen an das Qualitätsmanagement.

Innovationsfähigkeit der Schlüssel für erfolgreiche Zukunft

Heute zählt die OPHARDT Hygiene AG über 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – Tendenz steigend. Neben Geschäftsführer Albrecht Lang ist auch Jonas Amstutz von der ersten Stunde mit an Bord. Der Produktionsleiter und NC-Programmierer spricht von einem „vielseitigen und spannenden Aufgabengebiet“ und schätzt „das gute Arbeitsklima“.

„Die Arbeit bei OPHARDT ist vielfältig, interessant und abwechslungsreich.“

Jonas Amstutz, Produktionsleiter und NC-Programmierer OPHARDT Hygiene AG
OPHARDT Schweiz
Der PRAESIDIO ist „Swiss Made“

Mit Blick in die Zukunft werden die digitalen Lösungen zur Händehygiene weiter die Arbeit in Niederbipp prägen. Lang beschreibt das Feld als „kontinuierlich wachsend“, da sich die Technologien wie zum Beispiel im Funkbereich stetig weiterentwickeln. Ein interessantes Projekt mit Weitblick umfasst die Forschung an einem energieeffizienten Desinfektionsspender auf Basis einer Brennstoffzelle, ganz im Sinne der Nachhaltigkeit. In diesem Forschungsgebiet ist „viel Bewegung drin“, unterstreicht der Geschäftsführer die Arbeit an dem innovativen Produkt.

Das Schweizer Team kann hier seine gesammelten Erfahrungswerte und Expertise voll einfließen lassen ­– motiviert von der Unternehmensmission „Break the Chain of Infection“

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