Händehygiene als Schutzschild
Händehygiene als Schutzschild gegen COVID-19
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COVID-19 – Warum wir mit dem Virus leben müssen

Seit nun mehr einem Jahr hält das neuartige Coronavirus die Welt in Atem. Manch einer wünscht sich wohl, er möge aufwachen und die Welt wäre wieder „normal“. Allerdings häufen sich die Berichte, dass wir uns an einen Alltag mit COVID-19 gewöhnen müssen, da das Virus nicht mehr gänzlich verschwinden wird.

Februar 2021: Der Inzidenzwert in Deutschland sinkt derzeit – seit Monaten zum ersten Mal – unter 100[1]. Der Trend geht offenbar in die richtige Richtung. Gerade deswegen werden die aktuellen Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus wohl noch eine Zeit lang fortgeführt werden.

Trotz der Einsicht der meisten Menschen über die Wirksamkeit und Notwendigkeit der Maßnahmen, wünschen sich viele, das Virus möge einfach wieder verschwinden und unser Alltag wieder zurückkehren zum Stand vor der Pandemie.

Der Nothilfekoordinator der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) ist skeptisch, dass das neue Coronavirus SARS-CoV-2 nach der rasanten Ausbreitung rund um den Glo­bus noch eliminiert werden kann. „Dieses Virus kann in der Bevölkerung heimisch wer­den, es kann sein, dass es nie mehr verschwindet“.

Michael Ryan, Nothilfekoordinator der Weltgesundheitsorganisation am 13.05.2020 in Genf

Impfung als Allheilmittel

Weltweit forschen zahlreiche Pharmaunternehmen und Institutionen mit Hochdruck an einem Impfstoff gegen das Coronavirus (COVID-19). Seitdem das Virus Ende vergangenen Jahres erstmals in Wuhan/China auftauchte, haben sich mehr als 100 Millionen Menschen weltweit damit infiziert, 2,4 Millionen Menschen starben[2]. Die Weltgesundheitsorganisation WHO zählt derzeit 236 Impfstoffprojekte im Kampf gegen das Virus (Stand 26.01.2021)[3]. In der EU sind mittlerweile drei Impfstoffe zugelassen[6].

Auch wenn wir bei den aktuellen Impfungen noch nicht sicher wissen, ob sie auch die Ausbreitung von COVID-19 reduzieren, wird das aber wohl nach einer Weile passieren. Das hieße, es gäbe weniger Verbreitung, auch wenn die Impfung selbst eine Infektion nicht verhindert. Es wäre somit nur eine Frage der Zeit, bis durch die verschiedenen Impfungen Sterblichkeit und Krankenhausaufenthalte zurückgehen würden.

Die Zukunft von COVID-19

Den Erreger dieser Pandemie auszurotten, klingt nach der attraktivsten Variante. Tatsächlich spielen aber Mutationen des ursprünglichen Erregers in vielen Pandemien eine entscheidende Rolle. So etwa bei der Spanischen Grippe von 1918/1919. Rund fünfzig Millionen Todesopfer forderte die Spanische Grippe weltweit. Aber verschwunden ist sie nie, es gab den Erreger schon zuvor und es gibt ihn bis heute: Das H1N1-Virus, das aber meist zur „normalen“ Influenza abgeschwächt ist und jedes Jahr als Grippewelle um den Globus zieht.

Dabei verändert sich das Virus von Jahr zu Jahr und ist unterschiedlich gefährlich. In manchen Jahren ist das Grippevirus so stark, dass von eigenen Grippepandemien gesprochen wird, wie etwa die Schweinegrippe, die zwischen 2009 und 2010 grassierte und somit für rund 100.000 Todesfälle weltweit verantwortlich war, dann aber einfach wieder verschwand.[4] Erfahren Sie mehr über die aktuelle Grippesaison.

Bei der derzeitigen Corona-Pandemie gibt es die Vermutung, dass Menschen mit milderem Covid-19-Verlauf oder geringen Symptomen schon früher Kontakt mit einer der älteren Coronavirus-Arten hatten. Ob und wie lange man nach einer Erkrankung immun ist, ist nach wie vor unklar. Bestimmte Maßnahmen, wie das Tragen eines Mund-Nasenschutzes werden uns somit noch einige Zeit begleiten oder sogar Teil unseres zukünftigen Alltags werden.

Effektive Händehygiene weiterhin essentiell

Eine sorgfältige Händehygiene stellt laut dem RKI immer noch den effektivsten Schutz vor einer Infektion dar[5]. Dabei spielt es keine Rolle, um welche Viren es sich handelt. Das gründliche und regelmäßige Händewaschen sowie die Händedesinfektion haben einen bedeutenden Einfluss auf das Infektionsgeschehen. Seit mehr als 50 Jahren ist die Firma OPHARDT Hygiene aktiv in der Entwicklung und Herstellung von Hygienespendern. 

Unsere Produkte sind für die verschiedensten Anwendungsgebiete konzipiert. Vom Krankenhaus bis zu Industriebetrieben erfüllen wir die Ansprüche und Bedürfnisse unserer Kunden. Wir bei OPHARDT Hygiene haben das Privileg, unseren Teil zum Kampf gegen die Pandemie beitragen zu können und viele zuverlässige Hygienespender zur Verfügung stellen zu können. Um den entstandenen Bedarf zu decken, waren enorme Anstrengungen vonnöten, die in der Geschichte von OPHARDT einzigartig sind.

[1] https://www.welt.de/politik/deutschland/article225189201/Corona-Inzidenz-laut-RKI-in-Deutschland-erstmals-seit-drei-Monaten-unter-100.html

[2] https://news.google.com/covid19/map?hl=de&mid=%2Fm%2F02j71&gl=DE&ceid=DE%3Ade

[3] https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/impfstoffe-zum-schutz-vor-coronavirus-2019-ncov

[4] https://www.br.de/wissen/ende-pandemie-corona-epidemie-seuchen-grippe-100.html

[5] https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/Haendehygiene/Haendehygiene_node.html

[6] https://www.dw.com/de/dritter-impfstoff-in-der-eu-zugelassen/a-56387440

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