OPHARDT unterstützt Gäste mit Hotelspendern
Gehören bald der Vergangenheit an: Mini-Shampooflaschen in Hotels.
Nachhaltigkeit

Verbot von Einweg-Plastik im Hotelgewerbe: Chancen für innovative Spendersysteme

Während die globalen Temperaturen steigen und die Sorge um den Zustand der Erde weiter wächst, sind alle Ebenen gefragt, um diesem beunruhigenden Trend nachhaltig entgegenzuwirken: Einzelpersonen, Unternehmen und Regierungen.  Jeder muss seinen Beitrag dazu leisten, um unseren einzigartigen Planeten zu schützen. Neben der Reduzierung des CO2 , das dazu beiträgt, dass das Klima weltweit steigt, nehmen wir auch einen erhöhten Verbrauch von Kunststoffen wahr, die nicht recycelt in unseren Weltmeeren landen. Während in einigen Bereichen der Einsatz von Einweg-Kunststoffen zur Einhaltung geltender Hygienevorschriften verlangt wird – hier zählt das Gesundheitswesen zu -, wächst auf der anderen Seite die Liste von Alltagsprodukten, für die alternative Verpackungslösungen längst überflüssig sind.

Ein Bereich, der sich dem Umweltgedanken verschrieben hat, ist die Hotel- und Gaststättenbranche. Jedes Jahr werden Millionen von Mini-Shampoo- und Körperpflegeflaschen in Hotels entsorgt, die von den Gästen oft nur teilweise genutzt werden. Infolgedessen sucht die Hotellerie nach neuen Wegen, um die etablierten Einweg-Mini-Shampoo- und Pflegeprodukte durch innovative Lösungen zu ersetzen, die eine weitaus bessere Umweltbilanz aufweisen.

Forderungen der Regierungen

Beschleunigt wird die Forderung nach nachhaltigen Produkten seitens der Regierungen – zumindest in dem US-Staat Kalifornien. Der bevölkerungsreichste Staat der Vereinigten Staaten verpflichtet Hotels per Gesetz dazu, bis Ende 2023 alle Einwegplastikflaschen für Shampoos und Körperpflegeprodukte aus dem Umlauf zu nehmen – bei Zuwiderhandlungen drohen den Häusern hohe Geldstrafen. [1] Diese Entscheidung könnte einen Domino-Effekt auslösen und auch andere Regierungen dazu veranlassen, ähnliche Gesetze zu erlassen.

Die kanadische und indische Regierung sowie die Europäische Union haben sich bereits allesamt verpflichtet, die Verwendung von Einweg-Kunststoffen zu reduzieren oder ganz einzustellen. Speziell sind hier Taschen, Strohhalme, Besteck, Teller und Rührstäbchen aus Kunststoff aufzuführen. [2] [3] Obwohl sich bisher nicht alle staatlichen Maßnahmen auf das Verbot von Mini-Shampoo-Flaschen konzentrieren, sorgt die allgemeine Aufmerksamkeit für Einweg-Kunststoffe dafür, dass Unternehmen und der Privatsektor früher umdenken, nachhaltigere Lösungen einzuführen, bevor sie gesetzlich vorgeschrieben werden.

Reaktionen auf dem Markt

Die definierten Maßnahmen auf Regierungsebene gingen nicht unbemerkt an den Privatsektor vorbei. Immer häufiger setzen Unternehmen auf die „Nachhaltigkeits“-Karte und sind bestrebt, ein umweltfreundliches Image zu fördern. Der Verzicht auf Einweg-Plastik nimmt dabei häufig eine zentrale Rolle ein.

Als Beispiel ist hier die weltgrößte Hotelkette zu nennen: Marriott. Das US-amerikanische Hotelunternehmen hat sich verpflichtet, bis Dezember 2020 die Verwendung aller Mini-Shampoo-Flaschen komplett aus ihren mehr als 7.000 Hotels weltweit zu nehmen. Laut eigenen Schätzungen macht das pro Jahr rund 500 Millionen Flaschen aus. [4] Eine enorme Menge. Auch wird die britische InterContinental Hotels Group (IHG) – zu der die Hotelkette Holiday Inn zählt – alle Einweg-Badartikel aus ihren insgesamt 843.000 Zimmern bis 2021 entfernen, um den Abfall von fast 200 Millionen Plastikbehältern pro Jahr einzusparen. [5]

Diese beiden Beispiele verdeutlichen wie stark der Ruf nach umweltfreundlicheren Optionen ist und auch welche Einsparungen alleine durch einzelne Unternehmen erzielt werden können. Der Weg ist der richtige und ein bedeutender Gewinn für die Umwelt.

Öffentliche Meinung

Die öffentliche Meinung über das Verbot von Mini-Shampooflaschen in Hotels scheint gespalten zu sein. Der Grund: Im Allgemeinen nehmen die Menschen gerne ein Souvenir aus ihrem Urlaub mit nach Hause – verstärkt wird das Verhalten durch die häufig hohen Kosten für den Hotelaufenthalt, was dazu führt, dass die Gäste diese kleinen Flaschen mit ins Gepäck nehmen und argumentieren dafür bezahlt zu haben.  Auf der anderen Seite stehen diejenigen, die es gerne in Kauf nehmen, auf die Kunststoff-„Fläschchen“ zu verzichten und dafür umweltfreundlichere, wiederbefüllbare Spender während des Hotelaufenthaltes zu nutzen.

Die neue „grünen Initiative“ des Hotelgewerbes steckt noch in den Kinderschuhen und viele Fragen sind noch offen. So sind die Auswirkungen auf die Hotelpreise und die Reaktionen der Hotelgäste bisher nicht absehbar. Erste positive Resonanz vom Markt hat Denise Naguib, Vizepräsidentin für Nachhaltigkeit bei Marriott, für das Vorhaben auf nachhaltige, festmontierte Spendersysteme zu setzen, bereits erhalten.

Mehr und mehr Menschen haben ein Bewusstsein für nachhaltige Lösungen, sie wollen keine halbleeren Flaschen zurücklassen.

Denise Naguib, Vice President für Nachhaltigkeit bei Marriott

In den kommenden Jahren werden Hotelgäste wahrscheinlich immer seltener die sogenannten Mini-Plastikflaschen in ihren Waschräumen zu Gesicht bekommen. Die Hotels scheinen zuversichtlich, dass sich die umweltfreundliche Haltung etablieren wird und die Umstellung keine negativen Auswirkungen auf das gesamte Geschäft nimmt.

Spender gut, alles gut

Die Bilder von hektargroßen Kunststoffmüll-Teppichen in den Weltmeeren sind jedem bekannt – der Verzicht auf die Plastik-Flaschen würde sich zweifelsohne positiv auf die Umwelt auswirken. OPHARDT hygiene verfolgt ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele und arbeitet an einem neuen Spendersysteme für das Hotelgewerbe. Diese Innovation soll Hotelbetreibern den Übergang von Mini-Plastikflaschen zu Mehrweg- bzw. Kartuschenspendern erleichtern, die zur Dosierung von Seifen, Körperpflegemittel oder Shampoo verwendet werden. Weitere Nachhaltigkeitsinitiativen von OPHARDT umfassen die Verwendung von recycelbaren Verpackungen und die Verwendung sogenannter „Post-Consumer-Kunststoffen“ in speziellen Pumpen.

Weiteres über die OPHARDT Nachhaltigkeits-Aktivitäten.


Quellen:

  1. https://www.forbes.com/sites/grantmartin/2019/10/13/california-bans-single-use-plastics-in-hotel-rooms/#1e979dd9782e
  2. https://pm.gc.ca/en/news/news-releases/2019/06/10/canada-ban-harmful-single-use-plastics-and-hold-companies-responsible
  3. https://europa.eu/rapid/press-release_IP-18-5_en.htm
  4. https://www.washingtonpost.com/business/2019/08/28/marriott-says-its-done-with-tiny-plastic-toiletry-bottles/
  5. https://www.usatoday.com/story/money/2019/08/28/marriott-bans-small-plastic-shampoo-bottles/2139814001/
  6. https://www.nbcnews.com/business/business-news/marriott-banning-little-shampoo-bottles-2020-n1047116

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