ingo-man Eurospender
Der ingo-man gilt als populärster Eurospender im Gesundheitswesen.
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Der ingo-man Eurospender im Zeichen der 5

Das Flaggschiff unter den Desinfektionsmittelspendern wird in diesem Jahr 55.

Unsere fünf Finger je Hand symbolisieren in diesem Jahr das Jubiläum von Deutschlands beliebtesten Händedesinfektionsmittelspender: Der ingo-man® feiert seinen 55. Geburtstag. Wir blicken zurück, auf eine einzigartige Erfolgsgeschichte.

Der Urtyp des ingo-man® wurde im Jahr 1967 von Hermann Ophardt präsentiert und erlangte innerhalb kurzer Zeit große Popularität. Dazu trug vor allem bei, dass der Eurospender ein gravierendes Problem löste. In den 1960er Jahren fluteten immer mehr alkoholbasierte Händedesinfektionsmittel den Markt. Das Pflegepersonal und die Ärzte in den Krankenhäusern merkten jedoch schnell, dass das Desinfektionsmittel häufiger auf den Fußböden landete als auf ihren Händen. Die Pumpendichtungen der damaligen Desinfektionsspender hielten den neuen Mitteln schlichtweg nicht stand. Bis zu jenem Jahr 1967 und Ophardts Erfindung des ingo-man®.

„Der ingo-man setzt stets neue Maßstäbe unter den Desinfektionsmittelspendern und ist aus dem Portfolio von OPHARDT einfach nicht mehr wegzudenken.“

Padraig McDonagh, Produktmanager für Euroflaschen-Systeme

Der ingo-man® entwickelte sich aus weiteren Gründen schnell zum Freund und Helfer des Krankenhauspersonals. Neben der effizienten Pumpentechnologie überzeugte der Desinfektionsspender schon damals durch einen hygienischen Bedienhebel mit geringer Kontaktfläche und sogar mit einem komfortabel austauschbaren Füllgutbehälter von vorne.

Die Geburtsstunde des Eurospender und der Euroflasche

Eines der wichtigsten „Features“ der ingo-man® Spendersysteme ist die Euroflasche mit den Füllmengen 500 ml und 1.000 ml: Das herstellerunabhängige Format hat sich insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Standard für Seifen- und Händedesinfektionsmittel-Gebinde durchgesetzt. Die Einführung der Euroflasche geht auf die 1970er Jahre zurück. Zu jener Zeit hatte jeder eigener Desinfektionsmittelhersteller sein eigenes Flaschenformat und Spendersystem. Kompatibilitäten unter den einzelnen Herstellern gab es kaum – zulasten der Krankenhäuser, die sich häufig an ein bestimmtes System binden und dafür hohe Preise zahlen mussten.

Auf Betreiben von Prof. Dr. Franz Daschner von der Universitätsklinik Freiburg entwickelten der Krankenhaushygieniker und Hermann Ophardt das einheitliche Euroflaschen-Format und den dazugehörigen ingo-man® Eurospender, der für diesen Schritt in seiner Ursprungsform leicht modifiziert wurde.

Das herstellerunabhängige Flaschenformat schützte dem Betreiber nicht nur, wie bereits erwähnt, vor einer willkürlichen Preisgestaltung beim Einkauf von Händedesinfektionsmitteln, sondern sorgte auch für eine maximale Versorgungssicherheit in Zeiten von Lieferengpässen. Stichwort: Pandemie.

ingo-man Eurospender: Innovationen verbessern den Infektionsschutz

Als weiterer Meilenstein in der ingo-man®-Geschichte gilt die Einführung der „plus“-Serie im Jahr 2006, die insbesondere das Handling für den Anwender noch einmal deutlich vereinfachte. Nur zwölf Monate später eroberte die berührungslose „Touchless“-Variante der ingo-man® Serie den Markt und überzeugte die Nutzer im Gesundheitswesen und öffentlichen Bereich gleichermaßen.

Der ingo-man Eurospender und seine Geschichte.

Am heutigen ingo-man® Fertigungsstandort in Irland, in denen die Ideen rund um den Spender konkret in ein physisches Produkt umgesetzt werden, arbeitet Ingenieur Padraig McDonagh. Der Produktmanager begleitet den beliebten Eurospender von OPHARDT seit vielen Jahren. Er und sein Team sind es letztendlich, die die Entwicklung maßgeblich vorantreiben. McDonagh unterstreicht bei einem Gespräch zum 55-jährigen Jubiläum, dass „der ingo-man® immer neue Maßstäbe unter den Desinfektionsmittelspendern setzt und aus dem Portfolio von OPHARDT nicht mehr wegzudenken ist.“

Smart. Digital. Kommunikativ.

Im Dezember 2011 revolutionierte OPHARDT mit dem ingo-man® plus Weco die Krankenhaushygiene und unterstrich einmal mehr seine Position als Innovationsführer. Die Produktidee: Ein intelligenter Desinfektionsmittelspender, der vollautomatisch und kontinuierlich seine Nutzungsdaten erfasst und für Hygieneabteilungen über eine Software bereitstellt. Bis zum Ende des Jahres 2021 registrierten weltweit unzählige smarte ingo-man® Eurospender in den verschiedensten Gesundheitseinrichtungen über 50 Millionen Desinfektionen der Hände.

Die Zeichen des ingo-man® stehen auch zukünftig weiter auf Digitalisierung und Innovation. Die ingo-man® SmartNose ist die neueste Entwicklung der Eurospender-Produktserie und bietet neben der Erfassung von Händehygiene-Daten eine einzigartige Feedback-Funktion. Das Konzept dahinter: Sobald der Anwender die empfohlene Menge von drei Millilitern für eine hygienische Händedesinfektion entnommen hat, erhält er über eine grüne Feedback-LED eine positive visuelle Rückmeldung, die das Verhalten in Bezug auf die Händehygiene nachhaltig steigern soll.

Die Erfolgsgeschichte von OPHARDT und dem ingo-man® als Flaggschiff-Spender zeichnete der renommierte ZEIT Verlag kürzlich mit der offiziellen Ernennung zur „DEUTSCHE Standards: Marke des Jahrhunderts 2022“ aus.

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