Händehygiene-Station mit Desinfektionsmittelspender
Klare Meinung der WHO: Öffentliche Einrichtungen sollten Desinfektionsmittelspender in Eingangsbereichen vorsehen
Forschung und Wissenschaft

WHO empfiehlt Desinfektionsmittelspender in Eingangsbereichen

Laut einer aktuellen Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollen öffentliche Einrichtungen – einschließlich Schulen und Krankenhäuser – fortan Händehygiene-Stationen und Desinfektionsmittelspender in ihren Eingangsbereichen berücksichtigen, um das Risiko von Covid-19 zu minimieren.

Da viele europäische Länder eine Lockerung ihrer Einschränkungen in Erwägung ziehen, die im Rahmen der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie umgesetzt wurden, sich das Virus aber weiterhin weltweit verbreitet, hat die WHO eine Reihe von Empfehlungen für ihre Mitgliedsstaaten veröffentlicht. Diese zielen unter anderem darauf ab, die Hygienestandards in Gesundheitseinrichtungen und öffentlichen Bereichen zu verbessern. Dabei im Fokus: Die Händehygiene.

Da in absehbarer Zeit immer noch kein passender Impfstoff vorhanden sein wird, ist eine gründliche Händehygiene wichtiger denn je im Kampf gegen Covid-19.

Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden.

Die WHO argumentiert, dass eine gründliche Händehygiene – entweder mit Seife und Wasser oder durch das Einreiben der Hände mit alkoholbasierten Präparaten – die Übertragung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) und natürlich auch anderen Krankheitserregern effektiv unterbrechen kann.

Während das Bewusstsein für die Bedeutung dieser praktizierten Maßnahmen mit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie gewachsen ist, haben viele Einrichtungen jedoch große Mühe, die Voraussetzungen für die Händehygiene zu erfüllen.

Händehygiene-Station im Eingangsbereich

Basierend auf einer aktuellen WHO-Empfehlung vom 1. April 2020 sollten vor dem Eingang eines jeden öffentlichen oder privaten Geschäftsgebäudes sowie in allen Bereichen des Transportwesens, zu denen Flughäfen, Bahnhöfe und auch Seehäfen zählen, sogenannte Händehygiene-Stationen aufgestellt werden. Anzahl und Positionierung sollten den jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden. Erwarte ich ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität? Oder werden meist viele Menschen in kurzen Zeitintervallen erwartet?

Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, ist jeder dazu angehalten, vor dem Betreten und beim Verlassen von Gebäuden und allen Transportmitteln auf eine gründliche Händehygiene zu achten. Die WHO weist deutlich darauf hin, wie wichtig die Umsetzung dieser präventiven Maßnahme ist.

Robuste Händehygiene-Station von WHO empfohlen
PRAESIDIO: Robuster Desinfektionsmittelspender

Für Kliniken und Krankenhäuser empfiehlt die WHO, sogenannte multimodale Programme zur Verbesserung der Händehygiene umzusetzen, indem gezielte Schulungen zur Händehygiene angeboten und Erinnerungshilfen in den medizinischen Alltag implementiert werden. Desinfektionsmittelspender sollten dem Klinikpersonal möglichst in allen Bereichen zur Verfügung stehen, in denen die persönliche Schutzausrüstung an- oder abgelegt, mit medizinischen Abfällen umgegangen wird und natürlich dort, wo im Rahmen der Patientenversorgung Händedesinfektionen basierend auf den 5-Momenten der WHO indiziert sind.

Darüber hinaus sollten auch Patienten und Besucher beim Infektionsschutz mit „ins Boot geholt werden“. Auffällig platzierte und gut zugängliche Händehygiene-Stationen in Eingangsbereichen oder vor Speisesälen sind goldwert.

Infektionsschutz mit OPHARDT Hygiene

Der Zusammenhang ist bekannt: Jede durchgeführte Händedesinfektion kann Infektionen vermeiden und somit Leben retten. Als Marktführer seit über 50 Jahren entwickelt und produziert OPHARDT Hygiene Spendersysteme für die Händehygiene im Gesundheitswesen, in öffentlichen Einrichtungen und Industrieunternehmen auf der ganzen Welt.

Mit einem umfassenden Produktportfolio lassen sich die Empfehlungen der WHO unabhängig vom Anwendungsbereich komfortabel umsetzen.

WHO-konforme Hygienestationen

Unser Angebot umfasst vielfältige Händehygiene-Stationen aus hochwertigem Edelstahl oder robustem Kunststoff. Desinfektionsmittelspender auf standfesten Säulen gewährleisten die erforderliche Flexibilität für Eingangsbereiche und fördern den Infektionsschutz.

Dabei ist eine berührungslose, sensorgesteuerte Bedienung des Spenders genauso wichtig, da aktiv Kontaminationen über Oberflächen verhindert werden. Anwendern stehen dabei unterschiedliche Arten der Befüllung zur Auswahl: Offene, nachfüllbare Spender, das Euroflaschen-Format und geschlossene Kartuschensysteme.

Händedesinfektionsmittel in Armlänge erreichbar

Die WHO sieht in der Installation von Desinfektionsmittelspendern am sogenannten Point-of-Care, also in der unmittelbaren Patientenumgebung, einen wichtigen Baustein, um die Händehygiene-Compliance des Krankenhauspersonals weiter zu verbessern. Der Grund: Für eine Händedesinfektion müssen keine weiten Wege mehr zurückgelegt werden und der „Workflow“ von Ärzten und Pflegepersonal wird so nicht unterbrochen. Das ingo-man® Spendersystem für die Händehygiene im Gesundheitswesen bietet dank zahlreicher Haltesysteme eine optimale Lösung für jeden Anwendungsfall.

Hygienisches Eintreten ins Patientenzimmer

Auf eine maximale Hygiene sind unsere Desinfektionsmittelspender mit Türkontaktschaltung ausgelegt. Das Prinzip dahinter: Erst nachdem eine Händedesinfektion durchgeführt wird, öffnet die Türe zum Patientenzimmer oder zur Station – allerdings vollautomatisch, ohne dass eine Türklinke angefasst werden muss. Dadurch wird zum einen eine mögliche Keimübertragung beim Türöffnen verhindert und zum anderen garantiert, dass vor dem Patientenkontakt eine Händedesinfektion erfolgt.

Händehygiene messbar verbessern

Mit dem OPHARDT Hygiene Monitoring System® steht Hygieneverantwortlichen ein kraftvolles Instrument zur Verfügung, um das Händehygieneverhalten in Krankenhäusern zu analysieren und nachhaltig zu verbessern. Intelligente Spender der Serie ingo-man® smart erfassen bei jeder durchgeführten Händedesinfektion, den Spenderstandort, die entnommene Menge und den Zeitpunkt der Desinfektion.

Über die vorhandene Wi-Fi-Infrastruktur werden diese wertvollen Kenngrößen an eine zentrale Datenbank gesendet. Mithilfe der OHMS-Software können Hygienefachkräfte und die Krankenhaushygiene anschließend umfangreiche Erkenntnisse zur Compliance sammeln und darauf basierend gezielte Schulungen zur Händehygiene durchführen oder die Infrastruktur von Händedesinfektionsmittelspendern optimieren.

Unmittelbares Feedback mit SmartNose

Die Rückmeldung zum Händehygieneverhalten hat sich in jüngster Zeit als sehr wirkungsvolle Maßnahme herauskristallisiert, um die Händehygiene-Compliance des medizinischen Personals zu steigern und somit den Patientenschutz zu fördern.

Mit der Nachrüsteinheit ingo-man® SmartNose gelingt es, ein ressourcenschonendes und unmittelbares Feedback nach jeder Händedesinfektion im klinischen Alltag umzusetzen. Die intelligente Auslaufblende lässt sich innerhalb von Sekunden in bestehende ingo-man® plus Spender installieren.

Desinfektionsmittelspener und Feedback
Die intelligente Nachrüsteinheit: SmartNose

Zur konkreten Funktionsweise: Eine integrierte grüne Feedback-LED, die sich auf der Auslaufblende befindet, leuchtet sofort auf, sobald die korrekte Entnahmemenge für eine Händedesinfektion appliziert wurde – hier gelten 3 ml als Orientierung und Empfehlung der KRINKO. Durch dieses Feedback kann die Qualität der Händehygiene umgehend beeinflusst und der Infektionsschutz verbessert werden.

Daneben ist die ingo-man® SmartNose in der Lage, ihre Nutzungsdaten mit allen bekannten Parametern zur Entnahmemenge, zum Zeitpunkt und Ort zu erfassen und an die bekannte OHMS-Software für Analysezwecke zu senden.

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